Kultur-Karawane

Kontakte zu fremden Kulturen stiften - auch dies ist ein Anliegen in unserem Schulprofil 'Kulturelle Bildung'. Seit 2013 laden wir mit dem Hitdorfer Verein „Villa Zündfunke“ Gruppen der KulturKarawane ein. Es sind immer Kulturgruppen mit Jugendlichen aus Asien, Afrika oder Südamerika, die im Rahmen einer 'Deutschlandtour' auch in Rheindorf Station machen.

Ausblick:  Vom 8. bis 11.Oktober in Rheindorf

Für das Recht auf ein Lächeln: Arena y Esteras . Peru

 

Zuletzt nahm ein Ensemble an der KinderKulturKarawane 2013 teil, woraus 2014 ein Austausch mit dem Zirkus Willibald aus Hamburg entstand. Dabei sieht sich Arena y Esteras nicht nur als künstlerisches Projekt, sondern als Repräsentanten des gemeinschaftlich en Lebens in VES und als Botschafter der Kultur der Stadt, der Region und des ganzen Landes.

 

Das Projekt Arena y Esteras ist um internationalen Austausch bemüht. Tourneen und Austauschprojekte brachten das Projekt bislang in verschiedene Länder Lateinamerikas und Europas. Nun kommen Sie im Oktober 2018 nach Rheindorf.

 

„Arena y Esteras“ verbindet in seinen Zirkus-Theaterinszenierungen soziale und künstlerische Interessen mit politischem Engagement. Die Teilnehmer kommen aus „Villa El Salvador“, einem durch Armut und Gewalt geprägten Vorort von Lima, der Hauptstadt Perus.

Übersetzt heißt „Arena y Esteras“ Sand und Strohmatten. Denn „Villa El Salvador“ liegt in einem Wüstengebiet, wo die einfachen Hütten aus Strohmatten hergestellt werden. Nicht alle Bewohner haben Strom und Wasser oder sind an das Abwassersystem angeschlossen. In dieser extrem unwirtlichen Gegend leben heute weit mehr als 400.000 Menschen, viele von ihnen wurden einst vertrieben. Drei Viertel der Bevölkerung von VES sind jünger als 25 Jahre.

Rückblick: 2016 hatten wir gleich zwei Gruppen bei uns: Am 5.Oktober das Kigamboni Community Centre aus Tansania und am 28.Oktober das Ensemble des Diyar Dance Theatre aus Palästina.

 

Klicken Sie auf die beiden Links, informieren Sie sich über die Gruppen. Hier Impressionen vom Auftritt der Gruppe aus Tasania - unfassbare Akrobatik !!!

Rückblick: 2015 hatten wir eine Gruppe aus Nepal zu Gast. Hier einige Eindrücke der Show:

Rückblick: 2014 waren sechs Kinder aus dem Projekt „Kayeye“ zwischen 11 und 16 Jahren mit ihren beiden Betreuern vom 08.09. bis 11.09.2014 in Leverkusen. Während ihres Aufenthalts lebten die Mitglieder der Gruppe in Gastfamilien.

 

„Kayeye“ ist ein Kollektiv von jungen Künstler_innen, das 2007 in Cazuca, einem Stadtteil im Süden von Bogatá, der Hauptstadt von Kolumbien, gegründet wurde. In Cazuca leben vor allem Menschen, die vor Krieg und bewaffneten Konflikten in Kolumbien aus ihren Dörfern flüchten mussten.

 

Cazuca ist in Bogotá die größte Siedlung von Menschen, die als Opfer von bewaffneten Konflikten vertrieben wurden. Die meisten Bewohner sind afro-kolumbianische Familien. In Cazuca leben Opfer und Täter zusammen. Der Stadtteil ist zu einem der gefährlichsten Orte in Bogotá geworden: Menschen werden bedroht, ermordet oder verschwinden. Neben Gewalt und Kriminalität gibt es im Alltag aber auch Freude, Hoffnung und die Träume vieler Jugendlicher, die sich wünschen ein anderes Gesicht ihres Ortes zeigen zu können.

 

„Kayeye“ ist als traditionelle kolumbianische Musikgruppe organisiert, die die öffentlichen Plätze der Stadt Bogotá zu ihrer Schaubühne macht. So werden Straßen, Bürgersteige und Parks für Auftritte genutzt. Die Gruppe strebt danach, ihre eigene Musik zu kreieren und durch geringe Einnahmen ihre Familien finanziell unterstützen zu können.

 

Die Gründer von Kayeye stammen aus dem Projekt „Taller de Vida“ (Werkstatt des Lebens), das schon mehrfach auf Einladung der Kinderkulturkarawane in Europa gastierte. In dieser Werkstatt hatten die Kinder und Jugendlichen aus Cazuca die Möglichkeit, ihre schmerzhaften Erfahrungen aufzuarbeiten. Kayeye ist eine Fortführung des begonnenen Prozesses, bei dem die Gruppe auf ihre Erfahrungen mit Musik, Theater, Tanz und Menschenrechten zurückgreifen kann.

Momentan profitieren mehr als dreißig Kinder und Jugendliche des Stadtteiles Cazuca von dem Projekt, die Mehrheit von ihnen hat afrikanische Wurzeln.

Treme Terra (Musik und Tanz aus Brasilien)

 

2013 gastierte das Projekt „Trema Terra“ (Tanz, Musik, Gesang und Rap aus Brasilien) in Leverkusen. Die Inszenierungen von TREME TERRA beruhen auf der Verschmelzung von traditionellen Volkskultur-Rhythmen (Lieder aus Brasilien mit afrikanischen und einheimischen Einflüssen) und städtischen melodischen Rhythmen, begleitet von Tanzbewegungen, welche sich wiederum an die Orisha Mythologie stützen. Es werden Klänge und Bilder der afrikanischen Diaspora in Brasilien dargestellt und auch die Einflüsse aus anderen Kulturen gezeigt.

Mit Hilfe von Recycling Materialien, Fässern, Rohren und Altmetall entwickelt TREME TERRA einen "Klang der Stadt", der zusammen mit konventionellen Instrumenten, zeitgenössische Musik Afrikas hervorbringt, die auf den regionalen Rhythmen basieren (ijexá, congo, barra-vento, samba reggae, jongo, soli, baô) und mit Funk, Hip-Hop etc. vermischt werden.

 

Im pädagogischen Zentrum der Käthe-Kollwitz-Schule Deichtorstraße 2 fand  eine Aufführung für die Schülerinnen und Schüler des 5.+6.Jahrgangs der Käthe-Kollwitz-Schule statt. Eine zweite Aufführung um 19.00 wurde für alle Interessierten angeboten. Diese Veranstaltung wird durch den „Kulturrucksack NRW“ finanziert. Der Eintritt war kostenfrei. Die Jugend-Kultur-Werkstatt „Villa Zündfunke“ sorgte für die Unterbringung in Privatquartieren der 9 Teilnehmer/innen aus Brasilien.

 

Anette May (Schulleiterin der Käthe Kollwitz Schule)

Julia Alldridge (ProjektverantwortlicheJugend-Kultur-Werkstatt „Villa Zündfunke“)

 

Weitere Informationen zur Kinderkulturkarawane

 

Bilder der Aufführung am 13.09.2013

Bilder des Workshops der Klasse 6E

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