Gesellschaft und Wirtschaft

Bundestagsabgeordeter

besucht die 10A

Am 9.5.2018 stattete der Leverkusener Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Karl Lauterbach unserer Klasse, der 10A, einen Besuch ab, der uns viel Freude bereitete und der auch sehr lehrreich war. Er nahm sich 90 Minuten Zeit für uns. Zunächst erzählte Herr Lauterbach über seinen persönlichen Werdegang. Er wurde 1963 in Düren geboren und wuchs in Niederzier, einem Dorf bei Düren, auf. Seit 1983 studierte er Humanmedizin an der RWTH in Aachen und an der University of Texas in den Vereinigten Staaten.

Er entschied sich aber gegen eine Karriere als Wissenschaftler und wechselte in die Politik. Der Grund dafür war, dass er hoffte, mit seinen wissenschaftlichen Kenntnissen in der Politik etwas zum Besseren bewegen zu können, vor allem in der Gesundheitspolitik, seinem Spezialgebiet.

Herr Lauterbach war zunächst Mitglied der CDU, jedoch wechselte er 2001 zur SPD und wurde seit 2005 regelmäßig als Direktkandidat für die SPD  in den Deutschen Bundestag gewählt. Sein Wahlkreis ist Leverkusen und Köln-Mülheim.

 

Herr Lauterbach kam an diesem Vormittag direkt aus Süddeutschland, wo er an einer Klausurtagung von SPD und CDU/CSU teilgenommen hatte. Klausurtagung heißt, die Bundesregierung und andere Spitzenpolitiker der Regierungskoalition trafen sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

 

Bei der Tagung ging es um 4 Themen:

  • Robotik
  • die Nahost-Krise und das Flüchtlingsthema
  • Umweltschutz, z.B. das Problem Feinstaub
  • Arbeitsplätze

Hiervon berichtete Herr Lauterbach sehr ausführlich, so dass wir waren ganz nah dran waren an der Arbeit und der Politik und der Bundesregierung.

 

Zum Thema Robotik erklärte uns Herr Lauterbach, dass es im Grunde darum geht, die menschliche Hand technisch nachzubauen, damit Produktionsprozesse automatisch und computergesteuert ablaufen können. Es seien auch bereits Prototypen vorhanden. Allerdings befänden sich die Staaten hier in einer starken Konkurrenz zueinander. Er erklärte uns auch, dass im Grunde die Entwicklung der Menschheit den Fähigkeiten unserer Hand zu verdanken ist, denn durch sie haben wir gelernt, Sachen zu greifen, Werkzeuge herzustellen, Feuer zu machen, zu jagen und vieles mehr. Dadurch erst konnte sich  unser Gehirn entwickeln.

 

Die Nahost-Krise (Syrien, Palästina-Israel) bezeichnete Herr Lauterbach als gefährlichsten Krisenherd der Welt. Deswegen war zu der Klausurtagung auch der Außenminister Jordaniens als Gast eingeladen. Jordanien gilt als stabiles Land in dieser Region, muss aber andererseits seit vielen Jahren eine große Zahl an Flüchtlingen aufnehmen, womit es eigentlich überfordert ist. Die Bundesregierung verspricht sich durch eine enge Zusammenarbeit mit Jordanien, einen wichtigen Beitrag für den Frieden in dieser Region zu leisten. Dazu gehört auch dieses Land zu unterstützen.

 

Nach Herrn Lauterbachs Vortrag hatten wir auch noch ausführlich Gelegenheit, Fragen an den Bundestagsabgeordneten zu stellen.

 

Hier eine Auswahl und seine Antworten:

 

Was halten Sie von einem Dieselverbot?

„Ich halte dies für nicht sinnvoll, denn wenn statt Dieselfahrzeugen nur noch Benziner fahren, ist der Unterschied, was den Feinstaub angeht, nicht wirklich hoch. Das Schlimme an Feinstaub ist, dass er sich auch im Gehirn einlagern kann. Dies führt auch bei jungen Menschen schon zu Erkrankungen wie Alzheimer oder Schlaganfällen, wie Forschungen gezeigt haben.“

 

Wie stehen Sie zur Legalisierung von Cannabis?

„Ich bin zwar nicht prinzipiell gegen eine Legalisierung, sie würde in Deutschland nichts verschlimmern. Aber die meisten Suchtforscher sind dagegen.“

 

Wie finden Sie die AfD?

„Das ist eine Partei, mit der ich mich in keiner Weise anfreunden kann und zu deren Positionen ich sehr kritisch stehe.“

 

Was halten Sie davon, dass Bayer Monsanto kauft?

„Monsanto ist einer der größten Hersteller von Pestiziden (Schädlingsvernichtungsmittel) und Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel). Glyphosat, das Monsanto auch herstellt, ist wahrscheinlich krebserregend und sollte nicht flächendeckend eingesetzt werden.“

 

Wie denken Sie über die neue Rheinbrücke in Leverkusen?

„Ich kämpfe für einen langen Tunnel, um die Stadt Leverkusen von Lärm und vor allem von Feinstäuben zu entlasten. Leverkusen gehört wegen der Verkehrswege durch die Stadt zu den am meisten belasteten Städten der Bundesrepublik.“

 

Soweit unser kurzer Bericht. Er gibt eigentlich nur einen kleinen Teil der anderthalb Stunden mit Herrn Lauterbach wieder. Er sagte, dass er sehr gerne in Schulen geht und mit Jugendlichen spricht. Das merkte man auch und wir haben seinen Besuch sehr genossen.

 

Daniel Kvitka

Parteien mal anders –

Videoprojekt zur Bundestagswahl 2017

 

Im September wurde nicht nur bundesweit, sondern auch an der KKS gewählt. Viele unserer Schüler haben am Projekt „Juniorwahl“ teilgenommen. Wie bei der richtigen Wahl gab es Stimmzettel, Wahlkabine und Wahlurne.

„Wen soll ich eigentlich wählen?“, fragten sich die meisten. Um einen Überblick über die wichtigsten Parteien zu erhalten, wurden diese in kurzen Videos vorgestellt. Einige Schüler/innen erstellten sogar Wahlvideos für ihre Parteien. Die Gestaltungsideen reichten von Interviews über eigene schauspielerische Darstellungen bis zu tollen, visuellen Effekten.

So sahen wir zum Beispiel einen Hippie, der die Umweltbewegung, aus der die Grünen hervorgingen, symbolisierte oder Sarah Wagenknecht, rund 20 Jahre jünger. Die Schüler*innen banden ihr Umfeld mit ein, interviewten Eltern, zeigten sie im Beruf oder casteten ihre Geschwister als Schauspieler.

Besonder Dank gilt auch den kommunalpolitischen Vertretern Rheindorfs, die für Interviews bereit standen.

Knigge-Seminar 2016 im Lindner Hotel Leverkusen

 

Schule kann auch ganz anders sein: Am 19.2.2016 traf sich die Klasse 10A mit ihren Tutoren Herrn Schmitz-Mahlke und Frau Seesing im Foyer des Lindner Hotels.

 

Wir wurden mit einem Aperitif, einem sehr schmackhaften alkoholfreien Mixgetränk, empfangen. Danach besichtigten wir eine VIP-Lounge, von wo wir einen tollen Blick ins Leverkusener Stadion hatten. Schnell wurden viele Fotos geschossen. Anschließend schauten wir uns eine Hotel-Suite an, um einen Eindruck von den Räumlichkeiten in einem Vier-Sterne-Hotel zu erhalten. Unser kleiner Rundgang wurde von vielen Erklärungen begleitet und die SchülerInnen konnten nach Herzenslust Fragen stellen.

 

Wir wurden dann im Restaurant erwartet. Zunächst stellte ein Mitarbeiter der Gruppe die unterschiedlichsten Falttechniken für eine Tuchserviette vor. Die SchülerInnen falteten dann unter Anleitung ihre eigene Serviette.  Ja, und dann musste der Tisch fachgerecht eingedeckt werden. Wie lege ich das Tischtuch? Wie und wo wird das Besteck angeordnet? Auf welcher Höhe müssen die Gläser stehen?  … So dauerte es eine Weile, bis die Tische den Regeln entsprechend eingedeckt waren.

 

Viele Fragen wurden gestellt und beantwortet, und die SchülerInnen wurden bei der Arbeit freundlich begleitet. Fertig!!! Nun hatten wir uns das Essen verdient. Es wurde eine Vorspeise,  ein Hauptgericht und eine Nachspeise serviert; alles für uns frisch zubereitet und optisch sehr ansprechend angerichtet. Dazu gab es Wasser und Säfte.

 

Auf Bitte des Restaurantmanagers wurden während des Essens die Smartphones ausgeschaltet und es entstanden lebhafte Gespräche und Fragen: Was ist die „20 nach 4“-Stellung? Wann räumt der Kellner die Teller ab?

Am Ende gesellte sich auch noch der Koch zu uns, erzählte begeistert von seiner Arbeit in der Küche und stand für Fragen zur Verfügung. Gegen 21.00 Uhr machten die SchülerInnen sich dann mit gut gefülltem Magen und um einige Erfahrungen reicher auf den Heimweg.

 

Fazit: Ein toller und gelungener Abend für alle Beteiligten. Vielen Dank an die Mitarbeiter des Lindner-Hotels!

Christa Seesing (Tutorin Klasse 10 A)

„Fit fürs Leben“ 2015 / 2016

 

Bei dem Projekt “Fit fürs Leben“ soll die Lebens- und Finanzkompetenz der Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs ihm Rahmen des Wirtschaftslehreunterrichts erweitert werden.

Im Rahmen des Wirtschaftslehreunterrichts kommen über 10 aufeinander folgende Wochen externe, speziell geschulte Referenten des Diakonischen Werkes, der Verbraucherberatung und evtl. der Sparkasse  für jeweils eine Doppelstunde in unseren ganz normalen Wirtschaftslehreunterricht, um anschaulich mit Expertenwissen die Inhalte zu vermitteln.

 

Folgende Module werden dabei in den Unterrichtseinheiten vermittelt:

Rund ums eigene Konto

Shopping – um jeden Preis?

Finanzen

Wenn die Schuldenfalle zuschnappt

Rechte und Pflichten als Verbraucher

Endlich eine eigene Wohnung

Behörden und Versicherungen

Mehr Spaß mit Handy, Smartphone, Computer und Internet

Gesund und fit

Reflektion eigener Wünsche und Ziele

 

Die Wirtschaftslehrelehrer arbeiten dabei mit den Referenten zusammen.

 

Zielgruppe: 9. oder 10. Jahrgang – Wirtschaftslehre

Dauer/Zeitraum:  10 Wochen  (jede Woche eine Doppelstunde)

Beginn des nächsten Projektes : 10.02.2016

 

Leitung: Sigrid Jahnke-Schulz (seit 2011)

Kooperationspartner: Diakonisches Werk Leverkusen

Projektleiter des Diakonischen Werkes: Thomas Raddatz

Umfrageprojekt: Solidarität und Rente

 

„Einer für alle, alle für einen? Welcher Risikotyp sind Sie? Welche Versicherungen sind Ihnen wichtig? Macht Ihnen die heutige Rentenfinanzierung Sorgen?“

 

Unser WP-Kurs hat unter der Leitung von Frau Nolte und Frau Steiwer eine Umfrage mit einigen Bewohnern aus Rheindorf durchgeführt. Unser Ziel war es dabei herauszufinden, wie die Befragten zum Thema Sozialversicherung, Solidarität und Rente stehen. Sozialversicherung ausführlich im Unterricht behandelt. Nun wollten wir als Sozialforscher herausfinden, wie unser Umfeld zu dem Thema steht. Als erstes erarbeiteten wir 14 Fragen für einen Fragebogen. Anschließend haben wir diese in das Programm GrafStat eingegeben. (Mit dem GrafStat-Programm werden Statistiken, Grafiken und Umfragen bearbeitet). Danach haben wir in Gruppen die Bewohner von Rheindorf anonym auf der Straße befragt. Unten sehen Sie die überraschenden Ergebnisse.

 

Zu Bild 1: Entgegen aller Vorurteile geben die männlichen Befragten häufiger an „immer auf Nummer Sicher gehen“ zu müssen. Den Satz „No risk - no fun“ bestätigen jedoch auch mehr Männer als Frauen

Zu Bild 2: Die Erwachsenen machen sich mehr Sorgen als die jüngeren Befragten.

Zu Bild 3: Die männlichen Befragten machen sich mehr Sorgen als die weiblichen Befragten.

Zu Bild 4: Die Jugendlichen unterstützen dieses Aussage.

Zu Bild 5: Familie ist bei allen die bevorzugte Lebensgemeinschaft.

 

Zusammengestellt vom WP1 Kurs Wirtschaftslehre des 9.Jahrgangs 2012 / 2013.

Jahrgänge 5 und 6

Elbestraße 25

Masurenstraße 5 - 7
51371 Leverkusen
Telefon: 0214 / 406 43 - 00

 

Jahrgänge 7 bis 13

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