Ehemalige Lehrkräfte der Käthe Kollwitz Schule

Menschen prägen und gestalten eine Schule, nicht die Lehrbücher, der Medieneinsatz oder die Lehrpläne. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen allen zu danken, die ihre Lebenszeit und Lebensenergie zu großen Teilen unserer Schule gewidmet haben.

 

Im Bereich Archiv findet sich eine kurze 'Geschichte der GSL' - so nannte man unsere Schule in den ersten 25 Jahren ihres Bestehens.

Hier nun die Galerie unserer langjährigen ehemaligen Lehrkräfte.

 

Im Namen aller Mädchen und Jungen, die mit Eurer Hilfe den Weg ins Leben gefunden haben: Herzlichen Dank und eine gute Zeit im Leben ohne die Schule. Macht's gut und bleibt gesund !!

2017: Uschi Randerath

 

Liebe Uschi, vielen Dank für die vielen Freundlichkeiten, mit denen du uns alle immer aufgemuntert hast. Deine zugewandte, warmherzige und geduldige Präsenz hat vielen jungen und erwachsenen Menschen sehr geholfen. Danke für deine Impulse in den Konzepten zur beruflichen Orientierung und den vielen Teams der Oberstufe. Wir sind sicher, du wirst auch deine Zukunft gut rythmisieren. Wir wünschen dir Gesundheit, viele sonnige Tage und hoffen dich zwischendurch immer mal wieder zu sehen. 

2016: Birgit Palzkill . Günter Freyer . Rudolf von Schorlemer . Rainer Meinigke . Raimund Len . Susanne Johann

 

Liebe Birgit, wir danken dir für 36 Jahre, in denen du Wegbereiterin für eine tolerante Gesellschaft weit über unsere Schule hinaus warst. Danke für die Beratungsarbeit und die Ausbildung unzähliger Beratungslehrkräfte. Danke für all die persönlichen Worte, die vielen im Kollegium so oft durch den Tag geholfen haben.

Lieber Günter, wir danken dir für die Musik, für den Mut voranzugehen und unseren Schüler*innen soviel Kultur näher zu bringen. Ohne deine Initiative wäre die Käthe Kollwitz Schule nicht DIE KULTURSCHULE in Leverkusen mit dem heutigen Schwerpunkt.

Lieber Rudolf, wir danken dir für den Fussball. Die Sportart Nr.1 verliert ihren innigsten Fan. Danke für die Jahrzehnte an der Seitenlinie und die vielen Stadt- und Kreismeisterschaften mit unseren Schulteams.

Lieber Rainer, wir danken dir für die konstruktive und kritsche Begleitung der Schulentwicklung, für die Arbeit für das Kollegium und dein großes Herz für die Jugendlichen, die es besonders schwer haben ins Leben zu finden.

Lieber Raimund, wir danken dir für die Pionierarbeit für ein zeitgemäßes Lernen in Selbsttätigkeit und für die unermüdliche Aufbereitung mathematischer Zusammenhänge. Du hinterlässt uns einen Schatz an Lehrmaterial, den wir gerne nutzen wollen.

Liebe Susanne, wir danken dir für die Liebe zur Kunst, zum Theater und besonders zum Werkstoff FILZ. Deine Angebote in den Projektwochen haben immer besondere Kinder angesprochen und gerade in unserer heutigen technischen Zeit einen wunderbaren Kontrapunkt gesetzt. 

Trauer um Edith Boes

Am 19.05.2016 ist Edith plötzlich verstorben. Wir sind in Gedanken bei ihr und trauern um einen wunderbaren Menschen.

Ihr verdankt die Schule die Möglichkeit Hauswirtschaft als Fach anbieten zu können. 20 Jahre waren die beiden Küchen ihr Reich. Sie hat das Schülercafé initiiert und mit Hilfe einiger Kollegen*innen und Eltern jahrelang köstliche, frisch zubereitete Snacks, Salate und Müsli angeboten. Es war ein wunderbarer Treffpunkt vieler Menschen der Schule zum Reden, Essen und 'sich Austauschen'.

2015: Ulrike Rosenthal (Schulsozialarbeiterin von 1986-2015) . Brigitte Becker . Marianne Beuteführ . Karola Lauscher . Adelheid Krämer . Christa Schlüter-Röttger . Eva Stein-Neugebauer . Heidi Ibe-Huhn .  Bernd Kremer . Günter Rodina-Roufs

2014: Ewald Fritsch . Renate Over . Christoph Lipp . Herbert Schmidt . Sabine Hesse . Gisela Zimmer sowie Ute Wollenweber (AL Elbestrasse, Wechsel an die GE Brauweiler als Schulleiterin) und Elisabeth Gass (did.Leiterin, Wechsel an die GE Chorweiler)

 

Trauer um Michael Müncheberg

 

Nur wenige Monate nach seiner Pensionierung verließ uns unser geschätzer Kollege Michael Müncheberg. In großer Trauer um einen freundlichen und wertschätzenden Menschen sind wir in stiller Anteilnahme bei ihm.

Trauer um Heinz Becher

Heinz Becher war ein humorvoller und belesener Mensch, der über sich lachen und die Dinge, die ihm begegneten, mit Charme umschreiben konnte.

Beispielhaft sein Beitrag zur Festschrift 1995: "O wäre ich der Kästner Erich, auch wär' ich gern der Morgenstern, auch hätt ich nur einen Satz von Ringelnatz ! - Doch nichts davon! - Zu aller Not hab ich auch nichts von Busch und Roth. Wie bitter ist die Konsequenz für als homo sapiens: es müssen, wie's auch and're treiben - Dilettanten auf dem Teppich bleiben." - Heinz Becher war mitnichten ein Dilettant, er wird uns fehlen.

 

Trauer um Dietrich Geisel

 

Viel zu früh, nach nur 6 Jahren im Ruhestand, hat uns auch Dietrich Geisel in diesem Jahr verlassen. Wir trauern um einen wertvollen Menschen und Pädagogen.

2013: Bruni Büker (stellv. Schulleiterin) . Gisela Kronenberg . Karl-Heinz Schiller . Michael Müncheberg (+2014)

Januar 2012: Verabschiedung von Manfred Klug

Manfred Klug, der „ Allround-Lehrer“, der durch sein universelles Wissen in der Lage war, eine Klasse von fünf bis zehn in fast allen Fächern zu unterrichten, wurde am 30.01.2012 pensioniert. In einer Feierstunde bedankte sich die Schulleitung bei ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für seine Schülerinnen und Schüler und die Schule. Bisher sang Manfred Klug mit dem Lehrerchor bei Verabschiedungen für andere Kolleg*innen. Diesmal brachte der Lehrerchor - dem er treu bleiben will - ein Ständchen.

Ebenso bleibt Manfred Klug der Kanu-AG treu, denn eigentlich steht KKS für Klugs-Kanu-Schule.

6. Februar 2012 . Anette May

Sommer 2012:  Drei Urgesteine verlassen die KKS. Sie werden gehen: Josef Bayer-Ruf, Helga Meyer und Hans Irländer - Und sie werden uns fehlen!

Das bezeugten die kreativen, liebevoll gestalteten Darbietungen des Kollegiums auf dem Sommerfest 2012. Außerdem nahmen wir Abschied von den Referendaren und Referendarinnen sowie von Herrn Vogelfänger, der uns sonderpädagisch unterstützt hat.

 

Josef Bayer-Ruf prägte als Schulsozialarbeiter von 1982 bis 2012 maßgeblich das Schulleben und gestaltete die erste Schul-Homepage. Er organisierte Sport- und Spielefeste, begründete das Konzept Kulturbeitrag der Schule, managte die Auftritte verschiedener Theaterensembles, rief bereits in den 1980er Jahren das Sozialpraktikum der Oberstufe ins Leben und war aktiv im KKS-Karneval.

 

Hans Irländer hatte die ehrenvolle Aufgabe die „schwierigen“ Fächer Mathematik und Physik unterrichten zu dürfen. Er wird von vielen geschätzt, besonders wegen seiner kollegialen Hilfsbereitschaft, Ruhe und Geduld sowie seines trockenen Humors.

 

Mit der immer geschmackvoll gekleideten Französischlehrerin Helga Meyer verschwindet Eleganz und Farbe aus dem KKS-Schulalltag. Als engagierte Pädagogin und Tutorin brachte sie den Schülerinnen und Schülern nicht nur Französische Vokabeln sondern auch das „Savoir vivre“ bei.

Trauer um Hans-Jürgen Füllinger

2011: Peter Silberhorn . Alfred Löhmer . Jürgen Freitag . Klaus Scharff

Am 31.01.2011 verabschiedete die Käthe-Kollwitz-Schule ihren Oberstufenleiter Klaus Scharff in seinen wohlverdienten Ruhestand.

Wie immer bei solchen Gelegenheiten zeigte sich das Kollegium von seiner kreativen Seite und stellte ein amüsantes Programm zusammen. Unterstützt wurde das Kollegium dabei durch die Oberstufe:

Phillip Zerbe aus der Jahrgangsstufe 12 hielt eine Rede. Anschließend zeigte Edmond Jakupaj (13. Jahrgang) einen kleinen Film, in dem sich viele Oberstufenschülerinnen und - Schüler  bei Herrn Scharff  bedankten und verabschiedeten.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Herrn Scharff für seine exzellente Arbeit als Abteilungsleiter für die Sek. II und in anderen Bereichen der Schule. Die Schule muss ab sofort nicht nur auf diese Arbeit verzichten, sondern auch auf einen tollen Mathematik- und Physiklehrer, der es verstand, Schülerinnen und Schüler für diese beiden, in der Regel nicht beliebten Fächer, zu begeistern.

Anette May

2010: Guido Sattler (Schulleiter von 2000-2010) . Ingrid Nahl-Hoefer . Vissarion Klissouras . Barbara Ruf . Günter Hees . Dieter Willecke . Peter Dostal

 

Am Samstagabend war die Schulgemeinde geladen, um in einem kreativen, humorvollen und temperamentvollen Fest alle die zu feiern, die am Ende des Schuljahres die Käthe-Kollwitz-Schule verlassen werden. Neben den Pensionären werden uns verlassen: Frau Rudolph, Frau Cihan, Frau Lindemann, Herr Hartmann.
Es war ein wunderbares Fest, es stimmte einfach alles. Wenn ein Fest bis in die frühen Morgenstunden geht, dann muss es ja wohl richtig fetzig gewesen sein. Ein wenig hat sich das Kollegium der KKS auch selbst gefeiert, und das zu Recht!

 

Einen besonderen Einschnitt stellt in diesem Jahr die Pensionierung unseres Schulleiters Guido Sattler dar.

Es waren 10 Jahre, in denen er über viele Jahre die PCB-Sanierung des Gebäudes Deichtorstraße im vollen Schulbetrieb managen musste. Der Hartnäckigkeit von Guido ist es zu verdanken, dass wir heute in einem so schönen Gebäude arbeiten dürfen. Ein Schatz, der insbesondere diejenigen begeistert, die den Vergleich vorher-nachher haben.

Guido warb im politisch-wirtschaftlichen Feld für unsere Schule, die es mit ihrem Standort schwer hat in Leverkusen. Ihm ist es zu verdanken, dass die hervorragende Arbeit, die an der KKS geleistet wird, von der Öffentlichkeit und den Entscheidungsträgern wahrgenommen wurde. Guido liebt "neue Medien" und von daher war es für ihn selbstverständlich, dass die sanierte Schule mehrere gut ausgestattete Computerräume erhielt. Wir waren eine der ersten Schulen in Leverkusen mit einer eigenen Schulhomepage, die von ihm entworfen und intensiv gepflegt wurde.

Danke, Guido Sattler für das Beseitigen so vieler Stolpersteine.

 

Auch der Stadtanzeiger würdigte 2010 das Engagement von Guido Sattler ausführlich.

Vissarion Klissouras wurde nach mehr als zwanzigjähriger engagierter Arbeit in einer liebevollen kleinen Feier im Musikraum verabschiedet. Die Käthe-Kollwitz-Schule verdankt Vissarion Klissouras viel. Hat er doch in der ihm eigenen humorvollen und gewissenhaften Art zwei Jahrzehnte lang mit hoher Fachkompetenz dafür gesorgt, dass die Medien in unserer Schule verfügbar und in bestem Zustand waren. Die gesamte Schulgemeinde verabschiedet ihn in seinen wohlverdienten Ruhestand. Wir tun dies aber mit zwei weinenden Augen. Wir wünschen ihm Gesundheit und viel Freude an seinem Ruhestand und sagen ihm von Herzen: Danke Vissarion für das, was du für unsere Kinder und unsere Schule getan hast!

 

Trauer um John Royer

 

Die Schulgemeinde der Käthe-Kollwitz-Schule ist tief betroffen über den Tod unseres ehemaligen Kollegen John Royer. Wir werden in Stille seiner gedenken und sind in unseren Gedanken bei seiner Familie.

Für Anni Winkels

Wir wähnten dich im Ruhestand,
kreativ und rege zwischen Wald und Sand
und sind nun plötzlich voller Trauer,
dass dieses Bild hat keine Dauer.
Du wurdest plötzlich fortgerissen,
viele werden dich sehr vermissen.
Bewusst erleben wir die Zeit,
unsicher wohin der Weg und wie weit.
Du hast uns lange Zeit begleitet,
vielen Schülern ihren Weg bereitet.

 

Wir gedenken deiner in Dankbarkeit
im Blick zurück auf gemeinsame Zeit.

2009: Elisabeth Becke . Brigitte Lenzen . Rudo Lauscher . Herrmann Silberhorn

2008: John Royer (+2010) . Rüdiger Osthoff . Dietrich Geisel (+2014) . Reinhard Richter . Margot Jeske . Uwe Spillner

 

 

Trauer um Gudrun Gibhardt

Wir trauern um Gudrun Gibhardt, die am Freitag, den 6.Juni 2008, einem langen Leiden erlegen ist. Gudrun Gibhard war eine bewundernswerte und engagierte Lehrerin . Sie hat sich große Verdienste um die Entwicklung vieler Schülerinnen und Schüler und um die Käthe-Kollwitz-Schule erworben. Wir sind sehr traurig.
In unseren Gedanken sind wir bei ihr und ihren Angehörigen.
Leverkusen, den 6.6.2008 . Guido Sattler

2007: Gert Weber . Wolfgang Windeck (+2007)

 

Am Ende dieses Schuljahres verlässt uns, neben den Pensionären, Frau Dörr, die auf eigenen Wunsch nach Bayern versetzt wird. In den wohlverdienten Ruhestand gehen Herr Weber und Herr Windeck. Beide haben sich auf vielen Feldern sehr um die Schule verdient gemacht. Herr Weber hat maßgeblich die Entwicklung der neuen Medien an der Schule vorangebracht, Herr Windeck hat über viele Jahre an beiden Standorten die Organisation tatkräftig unterstützt. Das Kollegium verabschiedete sie ganz herzlich mit vielen nahen und die Leistung würdigenden Worten.

 

Trauer um Wolfgang Windeck

 

Wir trauern um Wolfgang Windeck, der am 20.11.2007 einem langen Leiden erlegen ist. Wolfgang Windeck war ein bewundernswerter Lehrer und pädagogischer Berater und Organisator. Er hat sich große Verdienste um die Entwicklung vieler Schülerinnen und Schüler und um die Käthe-Kollwitz-Schule erworben. Wir sind sehr traurig.
In unseren Gedanken sind wir bei ihm.

2006: Rainer Kraus . Bernhild Schroeter . Walter Huhn . Max Raimann . Eleonor Birkenstock

Trauer um Harald von Rappard

2005: Berd-Uwe Stöcker . Anni Winkels (+2010) . Margret Wessel

2004: Detlef Clemens

2003: Harald v.Rappard (+2006) . Hartmut Aschmutat . Phia Rolli . Reiner Mittmann . Manfred George . Hans-Jürgen Füllinger (Mitglied im Gründungskollegium der Schule, +2012) . Ute Böttges . Brigitte Düselder . Gerhard Rubensdörffer . Cecilia Schneider-Schulz (Mitglied im Gründungskollegium der Schule) . Jürgen Keppler

Harald v.Rappard verabschiedete sich auf die bekannte Weise, die uns ab heute sehr fehlen wird. Hier sein finaler Reim für's Kollegium:

 

Von all dem will ich nichts mehr wissen
Das werde ich wohl nie vermissen


Dass morgens schon genau punkt acht
Der Dienst beginnt, nur Guido lacht
Denn Pünktlichkeit ist eine Zier
Der Könige: das lernten wir
Der Feudalismus ist längst tot
In Rheindorf aber streng Gebot
Die Gleitzeit, die ich preferier
Fand ein abruptes Ende hier
Das Lehren fängt nun pünktlich an
Sagt, was ist progressiv daran,
Wenn unsres Lehrstoffs lange Öde
Pünktlich Schülers Hirn verblöde?

Von all dem will ich nichts mehr wissen
Das werde ich wohl nie vermissen


Dass wieder einmal Stund um Stunde
Verbockt in Bürokratenrunde
Wir unsre Arbeitskraft verlieren
Zum x-ten mal evaluieren
Dass unsre Schüler -ach und weh-
Nicht lernen auf Gymnasiums Höh
Denn warum unsre Schülerschaft
Unsren Lehrstoff nicht mehr rafft
Ist a priori jedem klar
Der einmal bei uns Lehrer war:
Des Jahrgangs bildungsferner Rest
Ist schwer beschulbar. Das steht fest.

Von all dem will ich nichts mehr wissen
Das werde ich wohl nie vermissen


Dass wieder mal der Kultuskrat
Erhöht das Stundendeputat
Der Lehrer wird sich niemals wehren
Selbst wenn die Lasten ihn verzehren
Du hast die Stelle, drum sei stille
Und schluck die bittre Arbeitspille
Denn draußen auf dem Arbeitsmarkt
Staut sich die Arbeit zum Infarkt
Wer arbeitslos, gerät in Not
Wer Arbeit hat, hetzt sich zu Tod
So werden alle durch die Bank
Durch zuviel und Nicht-Arbeit krank

Von dieser Schul will ich nichts wissen
Dagegen werd ich euch vermissen


Manchmal hab ich die Vision
Wir tauschten das Kollegium
Die Gymnasiasten lehrten wir
Die Gymnasialen quäln sich hier
Und müssten nun mit Stock und Noten
Das nun lehren, was geboten
Wie schnell begriffen die dann schon
Dass Deutschlands Bildungsselektion
Den schiefen Turm zum Einsturz bringt
Und Volksbildung in Gänze sinkt

Manchmal hab ich die Vision
Wir wären so wie Finnland schon
Zu zweit lehrn wir in kleinen Klassen
Ersticken nicht in Lehrstoffmassen
Fördern können wir nun jeden
Das Lernen wird zum bessren Leben
Nach Pisa sieht doch jedermann
Was die Gesamtschul leisten kann
In Deutschland aber - weh und graus -
Zieht man die falschen Schlüsse draus

Die Schulzeit wird nun komprimiert
Die Kinder schon ab vier traktiert
Nach wie vor wird selektiert
Was mangelhaft, evaluiert
Mitnichten stellt sich Leistung ein
Die soll nun mit dem Trichter rein
Der Druck erhöht sich kolossal
Die Minderleistung bleibt fatal
Ich wünsch euch dabei alles Glück
Bei diesem miesen Bubenstück
Vergessen wird, was Weisheit weiß
Dass Bildung wachsen - reifen heißt

Von dieser Schul will ich nichts wissen
Und manche wollt ich gern vermissen


Gram war ich denen, die mich mobbten
Und meine Höhenflüge stoppten
Damit ich endlich mit Gewinn
Begreif des Lehrers Arbeitssinn
Der weit entfernt von Lust und Liebe
Zu tun hat mehr mit Pflicht und Hiebe
So richtig wollt ich’s nie begreifen
Und zum rechten Lehrer reifen
Dem Schein nach bin ich juvenil
In Wahrheit aber ein Fossil
Das nicht zur heutgen Schule passt
Recht ist es, wenn ich sie verlass
Ich trampl' euch nicht mehr auf dem Schoß
Seid endlich froh, ihr seid mich los
Dennoch sei euch Tausend Dank
Ertragen habt ihr das enfant
Terrible fünfundzwanzig Jahre
Den Struwwelkopp. Jetzt fehln die Haare
Er liebte alle unsre Frauen
Jetzt müsst ihr auf euch selber bauen

Von all dem müsst ihr nichts mehr wissen
Dagegen werd ich euch vermissen

2001: Wilfried Krüger . Dieter Lotze (Mitglied im Gründungskollegium der Schule) . Ursula Zenzen . Günter Roof (Hauselektriker)

Harald v.Rappard's Text, wieder formvollendet vorgetragen, bleibt unvergessen:

 

Der Abtritt der alten Garde, die Sansculotten (sprich bairisch Zenskrülotzn) oder

Der Abgang von ZENZKRUELOTZ aus dem Alphabet der Gesamtschule

 

Wer reitet so spät und doch zu früh?

Das ist unser Wilfried, nimmt fort uns das KRUE

Auf gleicher Welle surft fort uns das LOTZ

Mit ihm der Dieter, uns Fels und der Klotz

In brodelnder Brandung gleich hinter dem Deich

Wo Rheindorf "bildet" sein flaches Reich

Doch nicht nur die Mitte kommt uns abhanden

Auch mütterlich Gutes, in ELBE vorhanden,

Schwindet zum Leiden der vielen Pänz

Mit Ursulas Weggang fehlt uns das ZENZ

 

Was fehlt ist mehr als der KRUELOTZ

Ein spiritueller von Hotzenplotz

Was schwindet aus unserem Alphabet

Was bleibt, wenn ZENZKRUELOTZe geht?

Wenn Leib+Seele von uns weht

Bleibt nur das Kleid und das Gerippe

Das klagt nur noch mit toter Lippe:

Bei ZENZKRUELOTZ fehln mehr als drei

Ein Stück von uns geht mit entzwei

Der Franzmann spricht stolz vom Sansculotte

Wir sprechen ihn aus als ZENZKRUELOTZ

 

Und ist die große Revolution

Nicht Ohne-die-Hose ein reiner Hohn?

Und wenn dem Gesamtschulalphabet

Unser ZENZKRUELOTZE fehlt?

Unser Gesamtschulalpha-Klotz

Steht und fällt mit ZENZKRUELOTZ! A

uch wenn wir jetzt nichts davon wissen

Wir werden euch noch sehr vermissen

Gewiss, ich weiß, wir alle sind ersetzbar
Die Schule stirbt nicht, wenn der Eine geht
Doch sterblich ist und in der Tat verletzbar
Der Geist der Schule, den ein Jeder trägt

Ihr Dreie habt das Geisteskind getragen
Das hoch zu halten mehr und mehr misslingt
Die Welt von heute will nicht hinterfragen
Dass Klassen mehr denn je die Menschen trennt

Den Geist, der diese Trennung wollt vermeiden
Und Solidarität als Ziel erkor
Den kann die Wirtschaftspolitik nicht leiden
Wer darauf setzte - mutig­--, der verlor

Ihr seid die ersten, die noch fest dran glaubten
Und seid die letzten, die noch dafür stehn
Wenn ihr nun geht, sind wir nur die Beraubten
Der Traum verweht und wir sinds die verwehn

Doch halt! Wer klagt, ist nur der Barde
Und der gehört zur alten Garde
Und leiert nur immer den selben Mist
Was hoffnungslos utopisch ist

Drum fesselt den Barden: wir wollen die Feier
Und nicht seine ewig nörgelnde Leier
ZENZKRUELOTZ heraus und hervor!
Wir heben die Faust mit dem Weinglas empor!

Hier nun die Bilder von der Verabschiedungsfeier. Herr Sattler überreicht die Urkunden an die Pensionäre. Geschenke wurden erläutert und als Melodie für den Abschiedssong diente 'Supergeile Zick' - vorgetragen von Bernhard Marx, Josef Bayer-Ruf, Günter Freyer und Günter Roof.

2000: Kurt Engels (Schulleiter 1982-2000) . Dieter Taudien (AL 5/6, Mitglied im Gründungskollegium der Schule) . Rolf Stöckler . Volker Hebestreit-Meyer (+2007) . Hannelore Seifert

Zum Abschied von Kurt Engels schrieb Harald v.Rappard einen denkwürdiger Einakter, dessen gesamten Text mit Regieanweisungen man immer noch online nachlesen kann.

 

Hier der Einstieg als Appetithappen, unglaublich!! - Wie muss da erst die Aufführung gewesen sein.

 

KURT ENGELS "WER IST KURT ENGELS?"

KURT ENGELS WAR UNSER STEUERMANN

AUS HIELT ER, BIS ER DAS UFER GEWANN

ER HAT SICH GERETTET,

WIR TRAGEN DIE KRON

DER DORNEN ALLEIN NUN MIT MICKRIGEM LOHN

 

KURT ENGELS!

DIE KÄTHE BRANDET IM SCHÜLERSEE

DES DEICHES TOR IST OFFEN WIE EH

VON ELBE STRÖMT ES MUNTER UND FROH

DOCH KEIN POLITIKER EBENSO

UND DER LEHRE MÄNNER UND FRAUN

IM RENTENLICHT SCHON DAS UFER SCHAUN

UND KLAGEND AN KURT ENGELS TRITT ALLES HERAN

"WIE WEIT NOCH, STEUERMANN?"

 

DER SCHAUT NACH VORN UND SCHAUT IN DIE RUND

"FÜR MICH GERAD NOCH NE HALBE STUND!"

KEIN HERZ IST FROH, KEIN HERZ IST FREI

AUS DEM KOLLEGIUM BRICHT DER SCHREI:

"GEMEIN! AUCH WIR WOLLN NICHT ALLEIN

OHNE DEICHGRAF BEI KÄTHE SEIN

GEMEIN! DER DEICHGRAF WILL VON DECK

UND GEHT VON SEINER KÄTHE WEG!

LEGT IHM DIE KÄTHE WIEDER INS BETT

NOCH ZWANZIG MINUTEN BIS ZUM BÜFFET(T)

 

UND DAS LEHRVOLK STEHT BUNT GEMENGT

ZUR ALTERSGRENZE ZUSAMMENGEDRÄNGT

JENSEITS NUR GIBT ES NOCH LUFT UND LICHT

WER DIESSEITS STEUERT, DER IST NICHT GANZ DICHT!

EIN JAMMERN WIRD LAUT: WANN KOMMT DER SEKT

NOCH FÜNFZEHN MINUTEN BIS ZUM BÜFFETT

 

DEN LEUBRÜCK ENTSETZT DIE LEHRERFLAUTE

VERGEBENS LEIERT ER AUF SEINER LAUTE

DASS DURCHZUHALTEN HABE DER MANN

AM STEUER, DURCHS SPRACHROHR FRAGT ER AN:

"NOCH DA, KURT ENGELS?" "JA, HERR, ICH BIN"

"WEG VOM STRAND! VON DER BRANDUNG!" "ICH HALTE DRAUF HIN!"

DAS LEHRVOLK LACHT TOSEND: "WIR HALTEN DIE WETT!

NOCH ZEHN MINUTEN BIS ZUM BÜFFETT"

 

"NOCH DA, KURT ENGELS?"

UND ANTWORT SCHALLTS ERSTMALS GLÜCKLICH:

"JA, HERR, ICH HALTS!"

UND IN DIE BRANDUNG, WAS KLIPPERT, WAS STEIN

JAGT ER DIE KÄTHE MITTENHINEIN

UND SPRINGT ANS UFER UND WINKT UNS ZU

"STEUERT DAS SCHIFF! ICH HAB MEINE RUH

RETTUNG NAHT NIMMER! ICH FIND DAS TOLL

DAS BOOT IST LECK UND IMMER NOCH VOLL

KÄTHE ADIEU! ICH FAND EUCH NETT

EUCH BLEIBT NOCH IMMERHIN DAS BÜFFETT

 

DAS SCHIFF WIRD BERSTEN. WIR SAUFEN AB.

SOZIALDEMOKRATEN WINKEN AM GRAB

AM GRUNDE DER WUPPER LIEGT NUN DER TRAUM

DER EINST BEFLÜGELT`DEN BILDUNGSRAUM

 

DER KULTUSMINISTER SCHWARZ WIE DER STEIN

GOLDEN SCHREIBT ER DEN DANKESSPRUCH EIN

HIER STAND KURT ENGELS!

IN QUALM UND BRAND

HIELT ER DAS STEUER FEST IN DER HAND

DAS BOOT WAR LECK UND DOCH IMMER VOLL

NIE SANK`S IN DEN GRUND: SCHON DAS WAR TOLL

KURT ENGELS !

1999: Paul Baumerich (AL 7/8, komm. Schulleiter 1981/82, Mitglied im Gründungskollegium der Schule) . Christa Hackmann (vormals Kilian) . Maggie Becker . Dieter Heller

1998: Edith Boes (+2016) . Christina Döring

1997: Ansbert Rodeck (did. Leiter) . Dirk Foerster-Michalke

1994: Heinz Becher (+2014)

1981: Jochen Mütze (erster Schulleiter, +1981)

Alle Lehrkräfte der Käthe Kollwitz Schule seit 1970.

Hinweise auf fehlende Personen bitte an archiv@kks-lev.de senden. Danke.

Wir danken euch allen ganz herzlich für euren Einsatz für die 'Käthe' !!

Wir haben einen eigenen Kanal - schaut mal rein.

NEUE Unterrichtszeiten

ab Sommer 2017

 

Unterrichtbeginn: 08.05 Uhr

Stundenlänge: 75 Minuten

 

Hier eine ausführliche Erläuterung:

Pausenzeiten . Unterrichtszeiten . Beispiele für Stundenpläne
Stundenraster 75 Minuten.pdf
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Jahrgänge 5 und 6

Elbestraße 25
51371 Leverkusen
Telefon: 0214 / 82 504 - 0
FAX: 0214 / 82 504 - 30

 

Jahrgänge 7 bis 13

Deichtorstraße 2
51371 Leverkusen
Telefon: 0214 / 310 16 - 0
FAX: 0214 / 310 16 - 20

Wir sind dabei

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