Berufsorientierungswoche 10.Jahrgang

Jedes Jahr nach den Herbstferien haben Jugendliche des 10.Jahrgangs eine weitere Gelegenheit Berufsfelder zu erkunden.

 

Hier Berichte aus zwei Bereichen: Altenpflege und Theater.

Altenpflege: „Junge Hände stützen alte Hände“

Im Rahmen der Berufsfindungswoche des 10. Jahrgangs haben 11 Schülerinnen der KKS ein soziales Schnupperpraktikum in Pflegeeinrichtungen der Stadt Leverkusen absolviert. Die Schülerinnen waren im stationären Bereich oder im ambulanten Pflegedienst tätig.

 

Julia berichtet von ihren Eindrücken und ihrer Arbeit im sozialen Dienst einer Pflegeeinrichtung: Ich habe eine sehr eindrucksvolle Woche in einem Altenpflegeheim der Caritas verbracht. Zu meinen Aufgaben gehörte u.a. Zeit mit den Bewohnern zu verbringen, dafür zu sorgen, dass sie rechtzeitig zu den Angeboten des Hauses kamen, und ich war ihnen beim Ankommen behilflich.

Die Angebote plant das Haus oder es kommen auch ehrenamtliche Personen, die mit den Bewohnern singen, basteln, Gesellschaftsspiele spielen und sich mit ihnen unterhalten. Ich habe auch Bewohner zum Arzt begleitet oder bin mit ihnen spazieren gegangen.

 

Meine schönste Erfahrung war, als ich am Dienstag der Woche auf einer Station für Demenzkranke ausgeholfen habe. Wir haben Waffeln gebacken. Mich hat berührt, wie sehr die Bewohner sich über eine Waffel gefreut haben. In diesem Moment ist mir deutlich geworden, dass auch kleine Dinge glücklich machen können. Diese Situation hat mir aber auch weiterhin geholfen, denn als ich das erste Mal die an Demenz erkrankten Bewohner gesehen habe, taten sie mit sehr leid und ich habe gedacht, dass diese Personen nur leiden.

Es sind aber die kleinen Sachen, die einen wieder zurück ins Leben holen. Ich denke, dass das Schnupperpraktikum mir auch gezeigt hat, dass man das Leben genießen soll. Es war eine tolle Zeit, die ich erleben durfte.

 

Angelina berichtet von ihren Erfahrungen und dem Arbeitsalltag beim ambulanten Pflegedienst: Während meines einwöchigen Praktikums in der ambulanten Pflege der Caritas konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Zu meinen Aufgaben gehörte, dass ich zusammen mit einer Pflegekraft alte und kranke Menschen Zuhause besucht und ihnen geholfen habe. Ich konnte dann zum Beispiel der hauptamtlichen Kraft bei der Pflege zur Hand gehen.

Meine schönste Erfahrung war, dass ich von den älteren Personen sofort akzeptiert wurde und sie sich über meine Hilfe und meinen täglichen Besuch freuten. Vor meinem Praktikum hatte ich die Befürchtung, dass mir diese Art von Kontakt zu den Menschen schwer fallen würde, doch hat sich das Gegenteil herausgestellt. Ich konnte durch mein Schnupperpraktikum viele neue Erfahrungen sammeln und schließe einen Beruf oder eine berufliche Zukunft in diesem Berufsfeld nicht aus. Man hat mir sogar gute  Chancen auf einen Ausbildungsplatz als Altenpflegerin in der mobilen Pflege zugesagt. Ich habe gelernt, wie wichtig der richtige Umgang mit den älteren Damen und Herren ist. Es war eine tolle Zeit für mich.

 

 

Mein Fazit: Bei der Planung und Organisation dieser Woche bin ich auf sehr viel Entgegenkommen gestoßen. Die Verantwortlichen waren sofort bereit, einer Schülerin, einem Schüler, einen Einblick in die Arbeit einer Pflegeeinrichtung zu ermöglichen und sie zu begleiten. Es war beim Besuch der 11 Schülerinnen eine Freude zu sehen, mit viel Engagement die Jugendlichen bei der Sache waren.

Christa Seesing

Theater: "Bühne frei!"

 

Für Medieninteressierte  bot Bayer Kultur im Rahmen der Berufsfindungswoche 2015 der KKS erstmals den Workshop Technische Berufe am Theater an. Dazu trafen sich 23 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs  im Erholungshaus im Studio.

 

Im Gespräch mit Marc von Reth  (künstlerischer Leiter /Regisseur),  Reiner Ernst Ohle (Referent  THEATER) und Jana Reiß (Schauspielerin) entwickelten sie zuerst  Ideen für Bühnenbau, Ton, Beleuchtung und Requisite.

 
Dann wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv! Sie  verwandelten unter der fachkundigenund engagierten Anleitung des Bühnentechniker Michael Kalis den zunächst noch kahlen Raum in eine stimmungsvolle Bühne.Das verlangte Einiges an Geduld und technischem Know-How!  Die Arbeitsatmosphäre war locker aber konzentriert und es gab immer wieder was zu Lachen.

 

Jana Reiß spielte zu Anfang und am Ende des Nachmittags Auszüge aus dem Stück Gina Lonka und so konnten die Schülerinnen und Schüler sofort die unterschiedliche Bühnenwirkung erkennen.

Sie erfuhren aber  nicht nur viel über die technischen und gestalterischen Möglichkeiten am Theater, sondern auch über Ausbildungswege,z B. zum Veranstaltungstechniker, Tontechniker,  Maskenbildner und Schauspieler sowie über die Arbeitsbedingungen, Werdegänge und Verdienstmöglichkeiten  am Theater.

 
Übrigens: Michael Kalis, der einige Tage später seine Meisterprüfung machte, kann sicher sein, dass ihm viele die Daumen gedrückt haben!

 

Magdalena Bergheim

Fotos von Yannick Thiel  und Text von Jana Reiß  (Klasse 10 E)

 

Bild 1:Erster Auftritt der Schauspielerin Jana Reiß als Gina Lonka.Der Raum ist noch kahl.

Bild 2:Die Schüler und der Regisseur Marc v. Reth einigen sich, dass einiges verändert werden muss.Man sieht hinten zu wenig  und es ist noch keine gute Bühnenstimmung!

Der Aufbau beginnt! Abdurrahman, Semih, Afrim , Eduard und Haroun im Einsatz!

Bild 3: Schleppen, montieren, verschrauben, sichern. Das Podest wird aufgebaut.

Alle sind begeistert von Techniker Michael! Er leitet die „Bühnenarbeiter“ an

Bild 4: Das Podest steht, schwarze Vorhänge sind vorgezogen,  nun werden  Requisiten und  Tontechnik installiert.

Bild 5: Die Scheinwerfer werden eingerichtet und Lichtstimmungen verändert. Eduard sitzt am Lichtpult Hendrik arbeitet mit Michael auf dem Gerüst. Herr Ohle beobachtet.

Bild 6: Marco ist während der Lichtprobe der Platzhalter für die Schauspielerin. Lara hat Requisiten bereitgelegt

Bild 7: Ein bisschen mehr rosa ins Licht!

Langsam sind  die Schüler und Schülerinnen, der Regisseur,der Lichtspezialist Michael  und die Schauspielerin zufrieden.

Wir haben einen eigenen Kanal - schaut mal rein.

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seit August 2017

Unterrichtbeginn: 08.05 Uhr

Stundenlänge: 75 Minuten

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